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"Lissi und der wilde Kaiser" Kinostart 24.10.2007 m Mittelpunkt von "Lissi und der wilde Kaiser" steht das überglückliche Kaiserpaar Lissi und Franz, deren heile Welt eines Tages völlig aus der Bahn gerät. Unfreiwillig stürzen sie in ein turbulentes Abenteuer, auf das selbst ihr treuer Freund, der Feldmarschall nicht vorbereitet war! Michael Bully Herbig und Alfons Biedermann
haben (wie schon beim "Schuh des Manitu" und "(T)Raumschiff Surprise") das Drehbuch entwickelt und geschrieben. Bully produziert und hat die Regie übernommen.
Herbigs neuestes Werk wird nicht nur sein erster 3D-Animationsfilm ganz in der Tradition von Shrek oder Die Unglaublichen, es wird in erster Linie eine Hommage an den Heimatfilm! Bully wörtlich: "Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich schätze, es wird ein Epos."
Wer sich fragt, warum "Sissi" plötzlich "Lissi" heißt, dem liefert Bully auch die Antwort: "Ich möchte für Aufklärung sorgen! Die Kaiserin unterschrieb ihre Briefe immer mit "Lissi". Dummerweise war das L so schön geschwungen, dass es als S gelesen wurde! So kam die "Kaiserin der Herzen" zu ihrem Namen." Bully weiter: "Zum Glück kann man ein B einigermaßen vom G unterscheiden... Michael Gully Herbig klingt nicht so prickelnd!"
Bully Herbigs „Schuh des Manitu“ wird zum Musical (04.07.07) Quelle stol.it
Bully Herbigs erfolgreiche Western-Parodie „Der Schuh des Manitu“ kommt als Musical auf die Bühne. „Die Premiere ist für etwa Anfang 2009 geplant“, sagte Stephan Jaekel von der Stage Entertainment am Mittwoch in Hamburg. Das Musical-Unternehmen („König der Löwen“, „Mamma Mia!“, „Die Schöne und das Biest“) wird das Stück in einem seiner zwölf Theater in Deutschland aufführen.
Noch keine Angaben machte der Sprecher dazu, in welchem Haus Abahachi und Ranger künftig als Blutsbrüder durch den Wilden Westen ziehen und Winnetouch, schwuler Zwillingsbruder des Apachenhäuptlings, seine Beauty Farm auf der Puder Rosa Ranch betreibt.Auch weitere Details zu der Produktion wollte der Sprecher noch nicht nennen. „Es wird aber schon heftigst an den Szenen gefeilt“, sagte Jaekel und bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Stern“. Nach “3 Musketiere“ (Stuttgart) und dem Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ (ab Dezember in Hamburg) wird Herbigs Persiflage auf die Karl-May-Verfilmungen eine weitere Eigenkreation des Konzerns, der über ein Portfolio von fast 70 Musicals und Shows verfügt.
Der Kinofilm von Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller Michael „Bully“ Herbig gehört mit mehr als elf Millionen Besuchern zu den erfolgreichsten deutschen Produktionen.
Wetten dass...!?! 2002
| lSpätestens
seit dem Kinohit »Der Schuh des Manitu« sind sie in ganz Deutschland
bekannt: Michael Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz. Nach dem Ende
der Bullyparade produzieren sie ihren zweiten Film. Darüber sprachen sie mit
Jessica Schwarz.
Jessica Schwarz: Neben mir stehen Rick Kavanian, Christian Tramitz und Michael "Bully" Herbig von der "Bullyparade" und dem Film "Der Schuh des Manitu". Ihr präsentiert hier bei "Wetten, dass..?" die Parkwette, die es heute als Ersatz für die Stadtwette gibt. Und wir haben Euch gerade beim Proben überrascht ... Michael Herbig: Nein, das ist ein
Missverständnis! Das sind keine Proben, wir sind ja jetzt quasi im Auftrag
des Herrn Gottschalk unterwegs ... Jessica Schwarz: Das sieht auch sehr schön
aus. Was trinkt Ihr denn da Leckeres? Jessica Schwarz: Wir wissen ja
jetzt seit kurzem, dass auf Euren Internetseiten bei der Abstimmung über
Euren neuen Film das "Traumschiff" gewonnen hat. Wann kommt denn der
neue Film raus? Jessica Schwarz:(lachen) Was
ist mit Cannes? Jetzt gerade der Deutsche Filmpreis - nun lieber Goldene Palme
oder Oskar? |
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Jessica Schwarz: Wer ist denn der für den Film angekündigte ominöse "Graue Star"? Wer verbirgt sich dahinter? Christian Tramitz: Das wollen wir nicht verraten! Jessica Schwarz: Och
bitte, nur mir! Ich erzähle es auch keinem weiter!
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Christian Tramitz: Wer ist denn Norbert
Schramm? Jessica Schwarz: Noch mal zu
unserem Traumschiff zurück: Was ist denn mit den Klitschko-Brüdern? Die
wollten als Kind schon immer Astronauten werden! Bekommen die vielleicht eine
kleine Rolle? Jessica Schwarz: Wann legt Ihr
denn los? Habt Ihr da schon eine Idee? Jessica Schwarz: Wollt Ihr mir
noch irgend etwas erzählen? Jessica Schwarz: Dankeschön!
Christian Tramitz: Dass Du überhaupt sensationell aussiehst! |
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Jessica Schwarz:
Wunderbar! Jessica Schwarz: Ok, da gebe ich gerne einen Zuschuss. Ich würde sagen, ich entlasse Euch jetzt, Ihr geht jetzt weiter eure Konkubinen, nein, Con-Con-Tänzerinnen suchen |
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Michael Herbig: Kannst Du
uns dabei helfen? Wir haben nämlich noch keine. Willst Du unsere
erste sein?
Jessica Schwarz: Da fällt mir ja noch etwas ein: In "Bully - Best of" hab ich den "Super Perforator" gesehen, den will ich jetzt auch tanzen können. Wie geht das? |
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Christian Tramitz:(tanzt vor und
singt dabei) "Have to wait for later and the super perforator" Christian Tramitz: Ja, und ich bin
wieder der Idiot, der es vorführt! Jessica Schwarz: Ääääh, gut, dann "Kamera aus". Euch wünsche ich noch viel Spaß heute und dass Ihr Eure Wette gewinnt! |
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Interview mit city-guide
08/2001
Frage: Die Vorbilder für "Der Schuh des Manitu" liegen auf der Hand: die "Winnetou"-Filme. Herbig: Klar, und im Grunde ist das eine Art Vergangenheitsbewältigung. Einerseits gehöre ich zu der Generation, die Winnetou nur noch aus dem Fernsehen kennt. Ich beneide meine Eltern dafür. Und ich weiß noch, wie sehr ich gelitten habe, als Winnetou im dritten Teil starb.
Frage: Der Film ist groß. Ist das ein Risiko? Herbig: Ja, wobei ich allerdings auf eine sehr naive Weise nie über das Risiko nachgedacht habe. Das war wohl auch gut so. Denn während des Drehs ist mir nicht bewusst gewesen, wie viel Geld letztlich für den Film rausgehauen wurde. Frage: Wieviel war es denn?
Herbig: 9 Mio. Mark. Die möchte man nicht gern gegen die Wand setzen. Frage: Auf jeden Fall sieht es nach großem Kino aus. Herbig: Danke, ich bin auch der Meinung, dass der Film nach mehr Budget aussieht. Und das freut mich natürlich. Hoffentlich läuft der Film dann auch in großen Kinos. Mir persönlich tut es immer weh, wenn ich ins Kino gehe und dann einen Raum vorfinde mit 50 Plätzen und einer Leinwand, die nur unwesentlich größer ist als mein Fernseher. Ich bezahle ja schließlich fürs Kinoerlebnis mit und dazu gehört nun mal eine große Leinwand. Sonst kann ich mir auch gleich eine DVD kaufen. Frage: "Der Schuh des Manitu" ist ein Western. Also gibt es Pferde. Herbig: Okay, bis auf Marie Bäumer und Sky Dumont konnte keiner von uns reiten. Und das war eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Aber es musste sein, denn wenn wir wie ein nasser Sack auf den Pferden angekommen wären, wie hätte das denn ausgesehen? Wir haben es also als Chance gesehen und zwei Monate lang einen Crash-Kurs absolviert. Also, zweimal in der Woche Training. Mehr packt man auch nicht, weil einem wirklich der Hintern weh tut. Man muss locker werden, weil man sich beim Western-Reiten auch nicht irgendwo festhalten kann. Frage: Es gibt auch schwule Indianer zu sehen. Herbig: Ja, sehr gut. Ein Sachverhalt, der bislang sträflich vernachlässigt wurde. Es ist natürlich ein Zufall, aber wenn sich Politiker nun öffentlich outen, was gut ist, dann ist das Publikum auch reif zu erfahren, dass es Homosexualität im Wilden Westen gab. Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass John Wayne immer ein rosa Halstuch getragen hat. Frage: Wo kommt eigentlich der Name "Bully" her? Waren Sie mal fett?
Herbig: Meine größten Träume als Kind waren Fußball-Nationalspieler oder der Oscar. Ich habe in der Schule total viel gekickt. In der Klasse gab es sechs Michaels. Also mussten Spitznamen her. Und ich hatte ein T-Shirt, das stand drauf "Die Bullen kommen", in Anlehnung an den damaligen Sponsoren des FC Bayern München. Und erst hieß ich also Bulle, aber weil ich der Kleinste war, wurde Bully draus. Das ist zwar jetzt schon zwanzig Jahre her, und ich habe es mir nicht ausgedacht. Aber ich habe mich dran gewöhnt.
Frage: Waren Sie in der Schule der Possenreißer?
Herbig: Ja, aber eher unfreiwillig. Ich habe zwar recht früh gemerkt, dass es mir Spaß macht, wenn andere Leute lachen. Aber deshalb war ich nicht der Klassenclown. Frage: Der Komiker mit dem ernsten Kern und der tiefen Seele scheinen Sie aber auch nicht zu sein.
Herbig: Nein, überhaupt nicht. Ich will, dass die Leute Spaß haben. Und deshalb verstehe ich auch nicht, weshalb man in Deutschland so viel Angst vor kommerziellem Kino hat. Ich finde es großartig, das Bedürfnis der Leute nach Spaß zu bedienen und freue mich, wenn es gelingt. Ich lache gern, ich weine aber auch gern. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Die amerikanische TV-Show "Saturday Night Live" entwickelte aus Sketchen ganze Kinofilme. War das für Sie ein Vorbild? Herbig: Ja, ich habe die "Bully Parade" immer als Spielwiese gesehen. Und das umso mehr, als wir unsere Sachen selbst schreiben, spielen und produzieren. Da kann man natürlich viel ausprobieren. Eben auch, eine Sketchfolge zu einem 90-minütigen Kino-Produktion auszubauen. Das Konzept ist der Show ist es eben, dass es kein Konzept gibt. Ein Großteil der Ideen basiert auf Parodien von berühmten Filmen und Serien. Ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass Sie auf Dauer Zucker-Filme auf deutsch machen wollen. Herbig: Nein, aber ich habe diese Filme natürlich geliebt. "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" habe ich bestimmt zwanzig Mal im Kino gesehen. "Der Schuh des Manitu" zielte zuerst auch in diese Richtung. Aber dann wurde schnell klar, dass dieses Konzept doch ein wenig überholt ist. Und deshalb habe ich es nur noch als Gerüst benutzt. Der Film soll eben auch richtiges Western-Feeling vermitteln. Wie macht man das? Herbig: Etwa mit der Musik, die ja doch sehr gefühlvoll ist. Und ich habe beim Dreh sehr darauf geachtet, dass am Ende noch genug Geld für ein richtiges Orchester da ist. Die Kombination aus Farben, Filmformat und Musik, aber auch der Sprecher am Anfang, Friedrich Schönfelder - das war mir alles sehr wichtig. Weil es ja auch zusammen gehört. Eigentlich sieht man einen alten Film, aber angereichert mit ein paar Pointen. Leute weinen sich an der gleichen Stelle, erschrecken sich an der gleichen Stelle, aber gelacht wird durcheinander. Woher weiß man, ob etwas witzig ist?
Herbig: Keine Ahnung, das weiß man nicht. Ich bin ja selbst immer wieder erstaunt, wann und worüber die Leute lachen. Die Trefferquote, wenn es gut läuft, liegt bei 50%. Schadenfreude funktioniert ganz gut, wie etwa die Sahnetorte im Gesicht.
Wie wichtig ist Timing? Herbig: Damit steht und fällt alles. Falsches Timing setzt jede Pointe komplett in den Sand. Gutes Timing aber kann man nicht lernen, das ist ein Bauchgefühl. Und oftmals liegt es beim Film an einem oder zwei Bildern mehr oder weniger, ob eine Szene oder ein Gag funktionieren.
Ist Bully sexistisch? Frauenfeindlich gar? Herbig: Wegen der Conferencen mit Diana Herold? Also letztlich ist es doch eine Persiflage. Stumme Assistentinnen haben in der deutschen Fernsehgeschichte eine echte Tradition. Und ich finde, das sollte aufrecht erhalten werden. Und ich bin überzeugt, Diana hat diesen Kultcharakter, weil sie nie etwas sagt. Das ist wie mit Mr. Bean. Den habe ich geliebt, bis ich ihn in einer Sprechrolle sah. Es hat ihn irgendwie entzaubert. Ist die Kinoaktivität eine Art Vorbeuge für den Fall, dass die TV-Karriere eines Tages abebbt? Herbig: Nein, eher sogar anders rum. Für mich war der angenehme Umweg übers Fernsehen das Mittel zum Zweck. Mit zwölf habe ich die ersten Hitchcock- und Spielberg-Filme gesehen und war maßlos begeistert. Und schon damals gab es das unbändige Bedürfnis, das eines Tages auch zu machen - Filme drehen und Leute emotional berühren. Weinen, Lachen, Erschrecken - das ist für mich ein Riesen-Happening.
Was kommt als Nächstes? Weitere Parodien? Komödien? Herbig: Weiß ich nicht. Wenn ich derzeit ein Problem habe, dann dass es so furchtbar viel gibt, ich noch machen möchte. Aber das schwirrt alles noch unsortiert in meinem Kopf herum. Ein Musical wäre toll; hat es ja schon lange nicht mehr gegeben. Gene Kelly ist mein Gott. Oder ein satter Actionfilm. Oder eine richtig kitschige Liebeskomödie. Das hängt von der Tageslaune ab. Deshalb bin ich ganz froh, dass wir jetzt erst mal wieder eine Staffel "Bully Parade" machen, damit ich ein bisschen nachdenken kann.