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Käpt'n Jürgen Thorsten Kork, 45, hat
im Jahr 2289 das Kommando auf der "Surprise" übernommen...
Er trägt die Verantwortung über das
Raumschiff, die Nutzlasten und die gesamte Crew. Er muss in jeder erdenklichen
unvorhersehbaren Situation in der Lage sein, richtig, überlegt und schnell zu
reagieren...
Ist es so
etwas wie ein Traumjob, Kapitän auf der "Surprise" zu sein?
Ja - Traumjob...? Es ist schon ein bisschen
rätselhaft, wie der Kork überhaupt diese Kapitänswürde erlangt hat. Es gibt
nur dunkle Gerüchte. Fachlich ist er eigentlich eine ziemliche Niete. Er kann Käpt'n
spielen, er weiß wie Käpt'ns sich benehmen. Das hat er wahrscheinlich in einem
Film gesehen. Er gibt Befehle ohne jegliches technisches Verständnis dafür. Er
weiß sicher nicht, warum ein Raumschiff fliegen kann. Aber einer muss eben
sagen, wohin es fliegt.
Deshalb also sind seine Kommandos eher kurz...
Genau. Da gibt's halt die Meldung "Käpt'n,
Käpt'n, da kommt ein Asteroidensturm auf uns zu.". Dann sagt er: "Ja!
Ausweichen!" "Wie?" "Ja! Weiß ich nicht."
Fachlich ist er also eher minderqualifiziert. Aber eine Autorität ist er schon,
oder?
Er kann Befehle durchsetzen - aber er hat auch das seltene Talent, falsche
Ansagen zur falschen Zeit zu machen. Er ist ein wahnsinnig schlechter
Gefahreneinschätzer. Wenn es gerade der ganz falsche Moment ist, eine dumme
Rede zu halten, steht er garantiert auf und macht genau das. Er hat eben auch
andere Dinge im Kopf. Das seine Frisur richtig sitzt, beispielsweise, oder das
man seinen Bauchansatz nicht sieht. Das sind die wichtigen Dinge im Leben. Ob
sein Raumschiff gerade explodiert - mei, das passiert halt.
Korks Frisur muss sitzen, das hat Priorität. Man munkelt, du hättest diese
Frisur während der Drehzeit sehr lieb gewonnen... . Für alle, die's nachmachen
wollen: Welcher Stil ist das?
Früher hieß sowas "Popper", glaube ich. Die hatten so eine Frisur.
Vorne lang - und nach hinten kurz abgeschnitten. Genau das, was ich schon als
Jugendlicher gehasst habe. Und der Michael Bully Herbig - ich sage den Namen an
dieser Stelle bewußt so ausführlich - hat mich da wirklich in eine absolute
Falle gelockt. Der hat mich unter dem Vorwand, wir müßten eine Make-up-Probe
machen, in die Maske gelockt. Und dann kamen zwei Zerberusse und haben mir diese
Perücke aufgezwungen. Er selbst ist gar nicht dabeigeblieben, weil er genau
wusste, wie ich darauf reagieren würde.
Aber du hast sie dann mit professioneller Geduld getragen...
Irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Es gab nur immer mal ein paar
schreckliche Momente. Wenn ich mit der geklebten Perücke eingeschlafen bin und
dann direkt nach dem Aufwachen in den Spiegel geschaut habe, beispielsweise.
Dann bin ich schon erschrocken, weil ich einfach vergessen hatte, dass ich das
Ding aufhabe. Aber nach der vierten Woche mag man dann gar nicht mehr ohne sie
sein. Ich setze sie jetzt auch privat ganz gerne mal auf.
Abgesehen von der Frisur, die du so liebgewonnen hast - was war dein persönliches
Highlight bei den Dreharbeiten?
Mein persönliches Highlight an dem ganzen Film ist Rick Kavanian. Ich glaube
nicht, dass es noch einen Menschen in der freien westlichen Welt gibt, der mit
einer Kapitänsmütze so dämlich aussieht. Jens
Maul ist meine absolute Lieblingsfigur im Film. Ich denke, das wird Ricks
Durchbruch im internationalen Filmgeschäft. Der ganze Cast ist gut - aber Rick
ist für mich einfach genial.
Warum sollen die Leute den Film ansehen und was können sie mitnehmen ins Leben?
Was sie mitnehmen können ins Leben? Die Erkenntnis: Begib dich nie in ein
Raumschiff! Denn es kann sein, dass du die nächsten zweitausend Jahre nicht
mehr vor die Tür kommst.
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ZDF: Herr Tramitz, die Sendung ist vorbei. Wie hat es Ihnen denn gefallen? Christian Tramitz: Ich kann's nicht sagen, ich bin da ziemlich eingepfercht gesessen. Es war aber teilweise sehr lustig. Es war auch nett mit den Kollegen, die Michaela May, die Rosi Mittermaier. Ich habe viel über Skifahren gelernt. Das hat mir sehr gut gefallen. ZDF: Es wurde ja sehr spezielle Musik gespielt. Trifft das Ihren Musikgeschmack oder können Sie sich das nur zur Wiesn anhören? Christian Tramitz: Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Ich kann mir das eigentlich überhaupt nicht anhören. Ich sag's jetzt ganz offen. ZDF: Dafür waren Sie aber sehr tapfer! Christian Tramitz: Ja gut, wenn immer die Kamera auf einen gerichtet ist, bleibt einem keine andere Wahl. Es ist wirklich nicht meine Musik, muss ich sagen, aber sie hat natürlich ihre Berechtigung. Bei den Leuten, denen's gefällt, ist's in Ordnung. Es passt halt wunderbar aufs Oktoberfest. |
| ZDF: Es gab
einen harten Wettstreit zwischen Preußen und Bayern, Sie haben sich
ganz toll geschlagen beim "Hau den Lukas". Haben Sie vorher geübt?
Christian Tramitz: Nee, ich habe überhaupt nicht geübt. Ich habe das vor, ich glaube, drei Jahren auf der Wiesn probiert und absolut kläglich versagt. Und als man mir im Vorfeld gesagt hat, ich soll den Lukas hauen, habe ich gesagt: "Bitte gebt mir eine andere Aufgabe!". Es war aber keine andere mehr frei ... Es war einfach die nackte Verzweiflung, die da in meinem Schlag gelegen ist. Glück! ZDF: Heute waren Sie sozusagen beruflich auf der Wiesn, werden Sie auch mal privat hingehen? Christian Tramitz: Ja, ich habe ja drei Kinder, da muss man. Das ist absoluter Zwang, da auf die Wiesn zu gehen. Es kostet halt 'nen Haufen Geld, und hinterher ist einem schlecht, aber das muss man machen für die Kinder, weil ich auch damals wahnsinnig gern auf die Wiesn gegangen bin. |
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ZDF: Ihr neuer Film, "Das (T)raumschiff", ist in Vorbereitung. Wie weit sind die Arbeiten daran?
Christian Tramitz: "(T)raumschiff"
darf man überhaupt nicht sagen. Es ist eher ein Weltraum-Abenteuerfilm. Und über
die Vorbereitung darf ich gar nichts sagen. Ich habe einen Vertrag
unterschrieben, da steht drin, dass ich irrsinnig viel Geld bezahlen muss, wenn
ich auch nur das geringste davon sage. Tut mir leid.
ZDF: Also alles noch streng geheim?
Christian Tramitz: Absolut streng geheim!
ZDF: Und wann wird der Film in die Kinos kommen? Weiß man das schon ungefähr? Die Fans warten ja darauf.
Christian Tramitz: Selbst das kann ich nicht sagen. In der nächsten Legislaturperiode auf jeden Fall, unter Schröder oder Stoiber oder Westerwelle, wer weiß es?
Interview: Thomas Kirwel![]() |
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( QUELLE: www.treknews.de) was macht Ranger auf der Enterprise? Donnerstag, 26. September 2002|DReffects|Quelle: treknews.de
"Drunt in der grünen Au da liegt erschlagen mei Frau - mit der Rohrzange, blau, hab ichs daschlangn die blede Sau..." - ganz klar: das ist Christian Tramitz, besser bekannt als Ranger aus dem 'Schuh des Manitu' oder als Bronko Kulitschka aus der Bullyparade.
Doch nicht nur als Westernheld und wortgewandter Pole hat sich Christian Tramitz einen Namen gemacht; auch als homoerotisch angehauchter 'Captain Kork' von dem allseits beliebten "Traumschiff" ist er vorallem Trekkies ein Begriff. Nun wirkt er auch in dem Genre mit, welches er schon oftmals als schwuler Captain Kork auf dem Traumschiff Parodierte: Star Trek!
Wir von TREKNews trafen heute Christian Tramitz im verregneten München und hatten die Gelegenheit ein Interview zu führen.
Comedy und Vulkanier - wie das zusammenpasst erfuhren wir heute Vormittag in den Bavariafilm Synchronstudios wo Christian Tramitz der Rolle des Vulkaniers Tavik aus der Enterprise-Folge 'Verschmelzung' seine Stimme lieh. Tramitz, welcher schon seit vielen Jahren im Synchrongeschäft tätig ist war hier von einer ganz anderen Seite zu bewundern. Klar, emotionslos und ausdrucksvoll spricht Tramitz eine Test-Szene für uns. Besonders stark merkte man hier welche Bedeutung eine gute Synchronisation hat als Tramitz mal zum Spaß den Vulkanier mit bayerischen Akzent vertonte.
Im anschließenden Interview beantwortet
Tramitz sehr gelassen unsere Fragen. Als Paramount auf ihn zukam um nach einer
Synchronisation zu fragen sagte er sofort ja weil es eine "Ehre sei, bei
den Wurzeln von Star Trek" mitzuwirken. Seine Synchronarbeit macht ihm sehr
viel Spaß aber würde er niemals Pornofilme ("da hyperventiliere ich
immer..."
)
oder Splattermovies synchronisieren.
Nachdem er im laufe seiner Arbeit bei der Bullyparade zwangsläufig fast alle Star Trek Serien gesehen hat ist Tramitz nach eigener Aussage inzwischen auch ein wenig Fan wenngleich er auch nicht fanatisch den Fernseher anschaltet wenn die Serie über den schirm flimmert.
Sehr interessantes wusste er hier auch zum nächsten Kinofilm der Bullyparade-Crew: Nicht 100%ig das Traumschiff soll es sein. "Der Film wird nicht nur auf Star Trek reduziert sein," so Tramitz, "sondern er soll auch Elemente von Planet der Affen und andern Sci-Fi Filmen enthalten". Eher eine Art Galaxy Quest können wir also noch in "dieser Legislaturperiode" erwarten.
Was viele nicht wussten: Christian Tramitz ist unter Anderem auch die Deutsche Stimme von Antonio Banderas und Matt Dillon. Auf die Frage hin ob lieber Originalton oder Synchronisiert gab es eine erstaunlich deutliche Antwort: "Was ich verstehe natürlich im Original, Slang oder so dann lieber doch auf Deutsch."
Nach einem netten Gespräch verabschiedeten wir uns und sind gespannt ob wir Christian Tramitz bald mal wieder hören in einer neuen Folge 'Enterprise'.(Daniel Räbiger)
Christian Tramitz in einer Gastrolle bei Soko 5113
ZDF-Pressemitteilung / 1. Klappe zur 275. Folge - Neue Fälle für ZDF-Erfolgsserie "SOKO 5113"
Mainz (ots) - Der 25. Februar 2002 wird in die Annalen des ZDF-Klassikers "SOKO 5113" eingehen, denn da wurde die erste Klappe für die 275. Folge geschlagen. Im Rahmen der 25. Staffel mit 20 neuen Folgen, die noch bis Ende des Jahres in München und Umgebung gedreht wird, haben
Hauptkommissar Schickl und sein Team mit einer ganz besonderen Herausforderung umzugehen: Eine Frau, die offensichtlich die SOKO-Beamtin Susanne v. Hagenberg zu kennen scheint, kündigt telefonisch den Mord an ihrem Mann an. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, gilt es doch, diese schreckliche Tat zu verhindern. Als die Beamten der Sonderkommission tatsächlich die Identität der Anruferin ermitteln und ihr Haus erreichen, finden sie zwar eine Leiche - allerdings nicht die, die angekündigt wurde.
Wilfried Klaus, Hartmut Schreier, Michel Guillaume und Christine Döring als die vier Kommissare der SOKO 5113 bekommen auch in diesem Fall prominente Unterstützung: Für die Rolle der Anruferin Marianne Lorenz konnte die international renommierte Schauspielerin Dietlinde Turban gewonnen werden. Darüber hinaus sind in den neuen Folgen als Gäste unter anderen Valerie Niehaus, Leon Boden, Cosima v. Borsody, Björn Casapietra, Elisabeth Lanz, Christian Tramitz, Irina Wanka und Dirk Martens zu sehen.
Die Regie der ersten fünf Folgen führt Zbynek Cerven. Die ZDF-Serie "SOKO 5113" ist eine Produktion der UFA Film München GmbH, die Redaktion hat Axel Laustroer.
Interview mit Christian Tramitz 1998
ddp: Hier am Set ist es unerträglich heiß. Wie behilft man sich da als echter Bayer?
Tramitz: Ich bin eigentlich ein ganz untypischer Bayer. Ich ziehe Rotwein jederzeit einer anständigen Maß Bier vor. Mit der Lederhosen muss man aber höllisch aufpassen. Wenn man sich bei dem Wetter dafür entscheidet oben ohne herumzulaufen, hat man schnell weiße Streifen auf den Schultern, so wie die Frauen mit Badeanzug beim Sonnenbad. ddp: Sie spielen im "Schuh des Manitu" die bayerische Antwort auf Old Shatterhand. Hätten sich im wahren Leben Indianer und Bayern genauso gut verstanden wie im Film?Tramitz: Auf jeden Fall. Traditionell haben beide Kulturen viel gemeinsam. Kühe zum Beispiel. Die Bayern haben ihre Milchkühe mit Riesenglocke, die Indianer haben Bisons. Die Indianer lieben ihr Feuerwasser und dazu eine gute Friedenspfeife. Wir Bayern trinken und rauchen auch sehr gerne. Bei uns gönnt man sich aber eine ordentliche Maß Bier und a Peiferl. Dasselbe gilt für die Kleidung. Egal ob Indianer oder Bayer. Mit Lederhose ist man immer anständig angezogen.ddp: Der Film spielt im südlichen Teil des wilden Westens, wo sowohl Weiße als auch die Indianer noch Bayerisch sprechen. Haben Sie keine Bedenken, dass das Publikum die Idee nicht annimmt?Tramitz: Eigentlich nicht. Es kam zwar der Vorschlag, den Film im bayerischen Original mit hochdeutschen Untertiteln in die Kinos zu bringen. Letztlich haben wir abgestimmt und entschieden, dass es genügt, wenn die Schoschonen im Film bei ihrer Mundart bleiben und als einzige ethnische Minderheit mit Untertiteln präsentiert werden.

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